Wertschöpfung

… ergibt sich aus der Differenz zwischen der aufgewendeten Gesamtleistung und der Vorleistung.

 

Aus unseren Projekterfahrungen lässt sich feststellen, dass das ungenutzte Potenzial von produzierenden Unternehmen im Durchschnitt bei etwa 10 bis 20 % der Gesamtproduktionskosten liegt.

Eine ganzheitliche Wertschöpfungsoptimierung führt zu:

  • neuem Know-how, mehr Prozesswissen und
  • ist ein ständiger Reifeprozess auf dem Weg
  • zu der Verwirklichung von Unternehmenszielen,
  • wie zur besseren Unternehmensstrategie sowie
  • zu einer effizienten Fertigung mit
  • gesicherter Qualität sowie Nachhaltigkeit.

Oft liegt der Unternehmensschwerpunkt bei der Wertschöpfung hauptsächlich nur auf der Planung und Anlagenoptimierung. Dadurch können aber die erwarteten Prozessergebnisse nicht zufriedenstellend erreicht werden, weil die Produktivitätssteigerung in den Hauptbereichen durch Unzulänglichkeiten in den Nebenbereichen (z.B. bei Anlagentechnologie, Logistik, Einkauf, Personal und Qualität) überlagert werden.

Zur Sicherstellung der Wertschöpfungskette ist bei den produzierenden Betrieben meist eine Steigerung der PRODUKTIVITÄT, INNOVATIONSENTWICKLUNG und der WIRTSCHAFTLICHKEIT erforderlich.

Vorgehensweise

Um die strategische Marktausrichtung, ganzheitliche Planung sowie Potenzialnutzung von Prozessen effektiv durchführen zu können, müssen zuerst die jeweiligen Anforderungen bekannt und beschrieben werden.

 

Ein zielorientiertes Vorgehen mit den Soll/Ist-Anforderungen beschreibt das Prozessergebnis und bildet die Grundlage für die Wertschöpfung.

I. BETRACHTUNG des Ist-Bestandes und der Abläufe

  • Gespräche mit den Entscheidern über die Zielsetzung und Potenziale
  • Besichtigung vor Ort zur Gewinnung des ersten Eindrucks

II.a INFORMATIONSTRANSFER und der Soll/Ist-Vergleich

  • Strukturierte Interviews und Feststellung von Engpässen sowie Potenzialen
  • Darstellung des Soll/Ist-Bestands
  • Workshop und Erstellung des Bedarfs

II.b objektive KLASSIFIZIERUNG

  • Materialwirtschaft (Beschaffungsmarkt / Einkauf)
  • Logistik und Lagermöglichkeiten
  • Fertigungsprozesse (Produktion bzw. Montage)
  • Technik und Entwicklung / Qualität
  • bisheriger Absatzmarkt und Perspektiven
  • Unternehmensstruktur bzw. Personalorganisation

III. POTENZIALE der Prozesse & Managementsysteme

  • Umsetzungsstrategie, Prozessanalyse und Optimierungskonzepte
  • Qualitätsregeln (z.B. Prozess- und Maschinenfähigkeitsindex)
  • Verfahrensanalyse, innerbetriebliche Produkt- und Produktionsanalyse
  • Einkaufsstrategie, Auftragsplanung, Technik, Projektdokumentation
  • Personalstruktur und Personalbestand (Qualifikation der Mitarbeiter)
  • Marketing und Vertrieb sowie
  • Märkte und Marktstrategie